Projektraum Galerie M
Zugang über die Fußgängerzone
Marzahner Promenade 46
 
Öffnungszeiten: Di., Do., Fr., So. : 12:00 - 18:00 Uhr
Mi., Sa. : 12:00 - 20:00 Uhr
Eintritt frei, barierrefrei


Zwischen Werk und Spiel ist ein partizipatives Ausstellungsprojekt der Galerie M, das die Grenzen zwischen Kunstproduktion, Ausstellung und gemeinschaftlichem Handeln auflöst.

Die Galerie wird dabei nicht als Ort verstanden, an dem fertige Kunstwerke präsentiert werden, sondern als lebendiger Arbeitsraum, in dem Kunst täglich neu entsteht. Workshops, Performances, offene Werkstätten und gemeinsame Aktionen laden Besucherinnen und Besucher dazu ein, selbst Teil des künstlerischen Prozesses zu werden.

Die Ergebnisse dieser Begegnungen bleiben nicht unsichtbar, sondern werden fortlaufend in die Ausstellung integriert. So verändert sich die Galerie Tag für Tag. Neue Arbeiten entstehen, bestehende Werke werden ergänzt, und die Spuren gemeinsamer Erfahrungen werden sichtbar. Dabei beschränkt sich das Projekt nicht auf die Räume der Galerie M. Auch der öffentliche Raum wird zum Ort des Austauschs und der künstlerischen Produktion. Plätze, Wege und Freiflächen im Umfeld der Galerie werden zeitweise zu Arbeits- und Präsentationsflächen und schaffen neue Begegnungen zwischen Kunst und Stadtgesellschaft.

„Zwischen Werk und Spiel“ versteht Kreativität als offenen Prozess. Das Projekt schafft einen Raum, in dem Experiment, Lernen, Begegnung und künstlerische Praxis gleichberechtigt nebeneinanderstehen. Die Ausstellung ist nicht das Ziel des Projekts, sondern dessen fortlaufendes Ergebnis.

PROGRAMM


Zwischen Werk und Spiel Projektstart am 4. Juli 2026, ab 15 Uhr im Rahmen des Tags der offenen Marzahner Promenade

  • Spiele und Mitmachaktionen
  • Gemeinsames Malen
  • Präsentation eines neuen AR-Kunstwerks in der Gallery Gallery



5. Juli 2026, ab 14 Uhr

Game Lab
Workshop mit Marie Berlovitz und Elsa Cuissard






6.–25. Juli 2026

eine Residenz von Hexisproductions in der Galerie M


8. Juli, 10:00–11:30 Uhr
Kundalini-Yoga für alle Levels

9. Juli, 18:00 Uhr
Filmvorführung (FSK 16)
Die Legende von Paul und Paula

15. Juli, 10:00–11:30 Uhr
Kundalini-Yoga für alle Levels

16. Juli, 18:00 Uhr
Filmvorführung (FSK 16)
Córki Dancingu (The Lure)

22. Juli, 10:00–11:30 Uhr
Kundalini-Yoga für alle Levels

25. Juli
The Rising Damp & Other Tails
Immersives Theater – Voraufführung






27. Juli – 8. August 2026

Quarantäne 16 – Artist Collective Residenz in Projektraum Galerie M

offen für Besucher während der Residenz

8. August, 18:00 Uhr
Eröffnung von
Quarantäne 16
Ausstellungsdauer

8. August – 13. September 2026


Das Quarantäne Artist Collective ist ein internationales Künstlerkollektiv, das 2012 gegründet wurde und gemeinsam Ausstellungen sowie ortsbezogene Kunstprojekte entwickelt. Die Mitglieder arbeiten und leben zeitweise zusammen und schaffen ihre Werke oft direkt vor Ort aus lokalen Materialien. Das Kollektiv organisiert seine Projekte eigenständig und legt großen Wert auf Zusammenarbeit, Austausch und künstlerische Freiheit.



Design: Yan Jun White & Marc Oliver Pospiech

Manga
Der Geist in allem

Eröffnung: 2.05.2026
Ausstellung: 3.05.-20.06.2026


Die Ausstellung „MANGA – Der Geist in allem“ in der Galerie M (2. Mai – 20. Juni 2026) widmet sich der Vorstellung einer beseelten Welt – einer Welt, in der alle Dinge, ob belebt oder unbelebt, von einem Geist durchdrungen sind. Dieses Denken ist tief in ostasiatischen Glaubens- und Denksystemen wie dem Shinto sowie in schamanistischen Traditionen verankert und wirkt bis heute in visuellen Kulturen fort.

Im Zentrum der Ausstellung steht die Frage, wie sich diese Konzepte im Kontext der Gegenwartskunst manifestieren und transformieren. Zwischen historischer Bildtradition und globaler Gegenwart entfaltet sich ein Spannungsfeld, in dem sich alte Vorstellungen von Geist, Präsenz und Bedeutung mit zeitgenössischen Bildsprachen verbinden. Dabei wird sichtbar, wie sich immaterielle Dimensionen – Erinnerung, Aura, Transzendenz – in visuelle Formen übersetzen lassen.

Ein besonderer Fokus liegt auf dem Einfluss von Manga als dynamischem, weltweit wirksamen Bild- und Erzählsystem. Manga verbindet ikonografische Motive mit symbolischen Ebenen und schafft Räume, in denen Realität und Imagination gleichzeitig existieren können. Diese spezifische Bildlogik eröffnet neue Perspektiven auf animistische Konzepte und deren Weiterleben in der Gegenwart.

Die Ausstellung versammelt künstlerische Positionen aus verschiedenen Bereichen der zeitgenössischen Kunst, darunter Zeichnung, Malerei, digitale Medien, Installation und Skulptur. Die gezeigten Arbeiten setzen sich mit beseelten Dingen, Geistern und Erscheinungen ebenso auseinander wie mit allegorischen Bildsprachen und der Übersetzung traditioneller Narrative in neue mediale Kontexte. Dabei entsteht ein vielschichtiges Panorama, das die Frage nach dem „Geist“ in der heutigen Bildproduktion auf eindringliche Weise verhandelt.


Mit Arbeiten von: .....coming soon............



Design: Magdalena Gabryś

BOSS BITCH BABY

Eröffnung: 14.02.2026, 18 Uhr

Ausstellung: 17.02. - 18.04. 2026


Konzept:
In der Zeit, die von der Wiederkehr des Faschismus und rechter Ideologien geprägt ist, welche die öffentliche Meinung mithilfe von Propaganda dazu benutzen um marginalisierte Gruppen zu stigmatisieren, stehen feministische und queere Bewegungen an vorderster Front des Widerstands. Sie stellen sich nicht nur Sexismus und heteronormativen Geschlechterstereotypen entgegen, sondern auch sich überschneidenden Unterdrückungssystemen wie Rassismus, Ableismus, Ageismus und religiöser Diskriminierung. Innerhalb dieser Schnittstellen spielen FLINTA-Gemeinschaften (Frauen sowie lesbische, intersexuelle, nicht-binäre, trans und agender Personen) eine entscheidende Rolle dabei, offenzulegen, wie bestehende soziale, kulturelle und institutionelle Strukturen weiterhin unzugänglich und ausschließend bleiben.


Boss, Bitch, Baby ist eine Gruppenausstellung, die sich der Vielfalt von FLINTA-Erfahrungen innerhalb zeitgenössischer Hegemonien widmet. Sie beleuchtet die kreativen und politischen Werkzeuge, mit denen Identität ausgedrückt, Solidarität aufgebaut und alltägliche Kämpfe widerstanden werden. Durch Kunst, Dialog und performative Gesten betont die Ausstellung sowohl Verletzlichkeit als auch Resilienz: unsere Fähigkeit, zugleich stark, weich, wütend und verspielt zu sein.



Im Zentrum dieser Ausstellung steht die Praxis von Care (Fürsorge) – ein wesentliches FLINTA-Prinzip, das über persönliche Beziehungen hinaus in künstlerisches, soziales und politisches Handeln hinein wirkt. Indem Boss, Bitch, Baby Care als radikale Methode in den Vordergrund stellt, stellt die Ausstellung dominante Narrative in Frage und entwirft neue kollektive Formen des Seins, des Gestaltens und des gemeinsamen Aufblühens.



HERZLICHE EINLADUNG!
BETON FUCHS 2025
Preisverleihung am 13.12.2025, um 18 Uhr


Zum Jahresende wird der Marzahner Publikumspreis für bildende Kunst BETON FUCHS zum vierten Mal verliehen. Bis zum 12. Dezember können Sie für Ihr Lieblingswerk abstimmen – während der Öffnungszeiten (Do–Fr, 12–18 Uhr) direkt in der Galerie.

Am 13. Dezember werden die Stimmen ausgezählt und die drei Gewinner bekannt gegeben. Die Preise werden persönlich vom Fachbereichsleiter für Kultur des Bezirksamts Marzahn-Hellersdorf von Berlin, Herrn Jan Frontzek und die Leiterin des Ausstellungszentrum Pyramide, Fr. Carolina Winkler überreicht.

 

In diesem Jahr werden die ersten drei Plätze prämiert.

 
Die Party ist für alle!





Organisiert von Neue Kunst Initiative Marzahn-Hellersdorf www.nki-berlin.de .

Kooperationsprojekt mit dem Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf, gefördert aus Mitteln des Bezirkskulturfonds .